Logopädische Praxis 

Dorothee Richter

Behandlungsfelder für Erwachsene

Die Patienten unserer Praxis sind sowohl im Kindes-, Jugend-, als auch im Erwachsenenalter.

Stimmstörungen/ Dysphonien (organisch, funktionell und psychisch)
Stimmstörungen im Erwachsenenalter können organisch aber auch funktionell durch fehlerhaften Umgang mit der Stimme bedingt sein. Ihre Stimme hört sich heiser oder auch verhaucht an. Oft wird das Sprechen als anstrengend empfunden und Sie haben unter Umständen ein Kloßgefühl im Hals (der Hals fühlt sich rau an).


Artikulationsstörungen/ Aussprachestörungen/ Dyslalien
Sie können seit Ihrer Kindheit einzelne oder mehrere Laute nicht richtig aussprechen (z.B. S, SCH usw.). So ist z.B. das Lispeln (das „S“ wird hier zwischen den Zähnen gesprochen) eine bekannte Artikulationsstörung im Erwachsenenalter. 

Aphasie

Durch unterschiedliche Erkrankungen wie z.B. nach einem Schlaganfall, MS; Parkinson, ALS (Amyotrophe Lateralsklerose), Multi-System-Atrophie, Hirntumor, Hirnblutung etc.) haben Sie Probleme bei der Wortfindung, beim Sprachverständnis, bei der korrekten Anwendung von Grammatik, beim Schreiben und Lesen. Die genannten Problembereiche können einzeln auftreten oder auch zusammen- in einigen Fällen kommt es zum kompletten Verlust der Sprache.


Dysarthrien/ Dysarthrophonien
Als Folge von Erkrankungen des zentralen Nervensystems, wie z.B. einem Schlaganfall, Parkinson, Multiple Sklerose oder auch ein Schädel-Hirn-Trauma fällt es Ihnen schwer deutlich zu sprechen, da die Beweglichkeit von Lippen, Zunge, Gaumensegel und Kiefer verlangsamt ist. Zum Teil haben Sie Probleme bei der Betonung von Worten und beim Sprechrhythmus. Der Stimmklang kann verändert sein, ebenso die Atmung.


Dysphagien/ Schluckstörungen (organisch, funktionell und psychisch)
Schluckstörungen treten oftmals nach einem Schlaganfall, Krebserkrankungen, neurologischen Erkrankungen (z. B. Schlaganfall, Multipler Sklerose, Parkinson-Syndrom, ALS), bei Demenz, bei Lähmungen, Verletzungen oder Tumoren im Mund-, Rachen-, und Kehlkopfbereich. Es kommt dabei zu häufigem Verschlucken beim Essen und/oder Trinken. Daneben besteht die ständige Gefahr, dass das Essen oder Getränke in die Atemwege gelangen, was zum Ersticken oder Lungenentzündungen führen kann.


Fazialisparesen (Gesichtslähmungen)

Die Fazialisparese tritt meist nur auf einer Gesichtshälfte auf. Sie haben u.a. Probleme den Mund oder die Augen komplett zu schließen. Die Mimik ist daher unsymmetrisch (schief). Eine Gesichtslähmung kann unterschiedliche Ursachen haben. Sie tritt z.B. nach einem Schlaganfall auf, nach Operationen (wenn der Nerv verletzt wurde), kann auch durch einen Virus ausgelöst werden.


Stottern
Der Sprechfluss ist durch unfreiwillige Laut-, Silben-, und Wortwiederholungen und/oder Dehnungen gestört.
Sie haben großen Leidensdruck beim Sprechen, vermeiden unter Umständen Sprechsituationen, haben Blockaden beim Sprechen. Manchmal kommt es auch zu Körpermitbewegungen.
Beispiele: 
Wiederholungen: Ma-ma-ma-mach die Tür auf.
Blockierungen: B........ball, T.......taschent.......uch
Dehnungen: Kaaaaaaaaamera


Poltern
Sie sprechen sehr schnell und es fällt Ihnen schwer das Tempo des Sprechens zu verändern (unter Umständen merken Sie nicht wie schnell Sie sprechen). Zum Teil verschlucken Sie Silben und Wörter, und Ihre Aussprache ist für andere schwer verständlich.


Myofunktionelle /Orofaziale Störungen
sind Störungen des muskulären Gleichgewichts und des funktionellen Zusammenspiels der Mund- und Geschichtsmuskulatur. Sie haben dadurch ein falsches Schluckmuster (das bedeutet, dass die Zungenmuskulatur geschwächt ist und Sie z.T. gegen die Zähne schlucken) und eine falsche Zungenruhelage einnehmen. Aufgrund dessen kann es zu Zahnfehlstellungen kommen, Schmerzen oder Engegefühlen beim Tragen einer Prothese, Artikulationsstörung wie „Lispeln“.


Demenz (und daraus resultierende Sprach- und Schluckstörungen)
Durch unterschiedliche Demenzformen, wie z.B. Alzheimer kommt es u.a. zu Problemen bei der Wortfindung, beim Sprachverständnis und u.U. auch zu Schwierigkeiten beim Schlucken oder auch beim Ablauf des Essens (Handlungsplanung). Bei dieser Therapie geht es oftmals um das Erhalten von Fähigkeiten.